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So wählen Sie Farbe für Wände und Decke in Ihrem Holzhaus

So wählen Sie Farbe für Wände und Decke in Ihrem Holzhaus

Ein Holzhaus ist die Wahl der Menschen, die nach einem komfortablen Leben in einer umweltfreundlichen Umgebung streben. Doch Holz braucht besondere Pflege, wie auch alle natürlichen Materialien.

Sie haben es also vor, die Wände und Decke in Ihrem Haus zu streichen. Was ist dabei zu beachten?

Wozu überhaupt Wände und Decke im Haus streichen?

Zum einen betont das Streichen natürliche Schönheit des Holzes, und zum anderen wird das Holz vor schädigenden Faktoren geschützt. Im Innenbereich sind es folgende Faktoren:
  • feuchtigkeit
  • nähe von Feuer (z.B. Kamin)
  • mikroflora und Fauna (z.B. Schimmelpilze und kleine Insekten)

Weiterhin muss das Holz vor natürlicher Alterung zusätzlich geschützt werden. Dafür eignet sich optimal Farbe für Innenbereich.

Arten von Holzfarben

Nach ihrem Inhalt unterteilen sich die Holzfarben in zwei Gruppen:

  • synthetische
  • natürliche

Die synthetischen Farben werden aus chemischen Bestandteilen hergestellt, während die natürlichen Farben aus natürlichen Pflanzenölen, Mineralbestandteilen und verschiedenen Harzen bestehen. Nach der Behandlung mit solcher Farbe verfügt das Holz über offene Poren und kann weiterhin atmen.

Man unterscheidet folgende Arten von Holzfarben:

  • acrylfarben
  • emaille-Farben (Öl- und Spiritusfarben)
  • alkydfarben
  • polyurethan-Farben

Acrylfarben zeichnen sich durch Langlebigkeit aus und dienen oft dazu, dass Holz nicht zu viel Feuchtigkeit aufnimmt. Man muss aber darauf achten, dass diese Farben toxisch und für Innenbereich nicht geeignet sind. .

Alkydfarben verfügen über gute Schutzeigenschaften und Beständigkeit gegen Temperaturdifferenzen, doch wegen der toxischen Stoffe sind sie im Innenbereich nicht zu verarbeiten, genauso wie Acrylfarben.

Polyurethan-Farben lassen sich leicht verarbeiten und sind ziemlich langlebig, als Nachteil kann man eine erforderliche Vorbehandlung des Grundes mit einem Grundierungsmittel nennen.

Schließlich, Emaille-Farben. Ihr Vorteil besteht darin, dass keine Nachbehandlung mit Lack nötig ist, da die Farben selbst den Glanz der Oberfläche verleihen.

Man denkt, dass die synthetischen Farben langlebiger als die natürlichen sind. Das ist aber nur ein Vorurteil, weil die in natürlichen Farben enthaltene Öle in das Holz eindringen und die Poren dabei offen lassen, so dass das Holz atmen kann, ohne die Beschichtung zu schädigen. Die Farben für Innenbereich von G-Nature werden ausschließlich aus natürlichen Bestandteilen hergestellt, darunter aus natürlichen Ölen, Wasser, Bienenwachs.

Vorteile der naturbelassenen Farben

  • Schutz gegen Feuchtigkeit, Staub, Schmutz und Temperaturdifferenzen
  • Beständigkeit gegen äußere Faktoren – die Farbe neigt nicht zum Abblättern und Reißen
  • Allergiker-freundlich, geruchlos
  • Umweltfreundlichkeit – keine gesundheitsschädliche Dämpfe
  • Schutz gegen Bläue- und Schimmelpilze
  • Leichte Verarbeitung – keine professionelle Fähigkeiten erforderlich
  • Sparsamer Verbrauch – Holz atmet und Farbe blättert sich weniger ab, deswegen braucht man seltener zu renovieren

Wenn man Farben für Außenbereich wählt, muss man die Schutzeigenschaften der Farben beachten, und beim Streichen von Wänden, Boden und Decke - deren Inhalt. Beim Streichen entstehen in der Regel viele gesundheitsschädliche Dämpfe. Naturbelassene Holzfarben sind aber sicher für Gesundheit sowie leicht und angenehm in der Verarbeitung .

Wie wählen Sie Farbe für Wände und Decke in Ihrem Holzhaus?

Hier sind einige Tipps wie Sie die richtige Wahl treffen.

1. Bedenken Sie Holzart

Beschichtungsart hängt davon ab, mit welcher Holzart gearbeitet wird. Laubholz benutzt man zum Beispiel eher für Innenbereich und Nadelbaumholz für Außenbereich.

Man unterscheidet 3 Typen von Farben für verschiedene Holzarten:

  • Farblose Lacke, Schutzmittel und Lasuren – sie betonen natürliche Schönheit des Holzes, besonders der Wertholzarten wie Eiche oder Kiefer. Auch für andere Laubhölzern passend — Ahorn, Zeder, Linde. Solche Mittel eignen sich für Innenbereich, also für Wände, Fußböden und Decken;
  • Lack- und Farbstoffe auf organischer Basis – synthetische Farben – Polyurethan-, Alkyd- und Acrylfarben, eignen sich eher für Nadelbaumholz. Sie werden gewöhnlich für Behandlung von Zäunen angewendet und sind wegen der toxischen Stoffen für Innenbereich nicht passend;
  • Emulsionsfarben – enthalten Acrylemulsion, die Wasser mit Farbpigmenten verbindet. Für Innenbereich geeignet und sowohl für Nadelbaumholz (Kiefer, Tanne) als auch für Laubholz (Eiche, Ahorn) passend.
  • Gehen wir zur Praxis über: für Holzwände und -decke im Innenbereich eignen sich die erste und die zweite Variante, das heißt entweder Emulsionsfarbe, oder farblose Lacke, Schutzmittel und Lasuren «470 Bienenwachslasur» von G-Nature passt für Wertholzarten. Die Kombination von natürlichen Ölen mit Wachs lässt das Holz geschmackvoll aussehen. Lasur dringt tief in die Holzstruktur ein und bildet eine feste seidenmatte Oberfläche.

    2. Finden Sie einen angesehenen Farbstoffhersteller

    Es ist wichtig, einen Farbstoffhersteller zu wählen. Hoher Preis ist keine Garantie für hohe Qualität, darum spielt das Verhältnis "Preis-Qualität" eine große Rolle, wenn Sie Farbe wählen. Herstellerland bedeutet auch nicht wenig. Als führende Herstellerländer von Ausbaumaterialien gelten hauptsächlich Länder Europas (Deutschland, Finnland, Österreich und andere).

    Die gesamte Produktion und die Labor von G-Nature befinden sich in Jever, Niedersachsen. G-Nature ist ein Teil des Unternehmens BioPin (gegründet in 1982), des größten Herstellers von Naturfarben in Europa.

    3. Beachten Sie die Trocknungszeit der Farbe

    Jede Art von Farben hat eigene Besonderheiten und Trocknungszeit, die von Temperatur und Feuchtigkeit im Raum stark abhängt. Die Temperatur beim Streichen und Trocknen soll zwischen 3-5 und 30 Grad Celsius betragen. Es gibt auch verschiedene Stufen der Trocknung: nach Fingerprobe (Staub klebt an die Oberfläche nicht an) und bis zur kompletten Polymerisierung (Beständigkeit zur mechanischen Belastungen).

    Die wasserbasierten Farben trocknen wesentlich schneller als die ölbasierten. Die Farben einiger Hersteller trocknen aber unabhängig von ihrer Basis schnell.

    Zum Beispiel, «450 Wachslasur» von G-Nature wird für Behandlung von Holzwänden und -decken angewendet, kann aber auch als Bodenfarbe genutzt werden. Die Trocknungszeit von Wachs ist ziemlich gering, in 40 Minuten ist der Anstrich komplett trocken. Diese Farbe ist wasserbasiert, darum sind ihre Farbtöne am hellsten und am intensivsten.

    4. Sorgen Sie um Sicherheit

    Synthetische Farben enthalten gesundheitsschädliche und umweltfeindliche Stoffe und eignen sich eher für Außenbereich. Bei Arbeiten im Innenbereich spielt Umweltfreundlichkeit der Materialien eine große Rolle.

    Naturbelassene Holzfarben G-Nature entsprechen der Norm DIN-EN 71, Teil 3 über Sicherheit von Kinderspielzeug. Sie sind allergiker-freundlich und haben keinen spezifischen Geruch. G-Nature ist ein Glied des Internationalen Verbands der Naturbaustoffhersteller (InVeNa). Farben von G-Nature werden ausschließlich aus natürlichen Komponenten hergestellt und erzeugen keine gesundheitsgefährdenden Dämpfe.

    5. Bereiten Sie den Grund vor

    Erfolgreiches Streichen hängt weitgehend von einem gut vorbereiteten Grund ab. Erstens muss abgeschliffen werden, so öffnet man die Poren des Holzes für bessere Haftungsfestigkeit und festere Oberschichten. Man sollte Krätzer vermeiden, da sie nach der Ölbehandlung auffallen werden.

    Weiter muss man die Oberflächen reinigen und Spuren von Bläue- und Schimmelpilzen beseitigen, falls sie vorhanden sind. Wenn die Wände und Decke schon früher mit irgendwelchem Farbstoff behandelt wurden, sollte man diesen Stoff entfernen.

    6. Vergessen Sie Auftragstechnik nicht

    Vor dem Streichen muss man nicht nur den Grund vorbereiten, sondern alles, was keine Farbe bekommen soll, abdecken. Alle Lichtschalter und Steckdosen sind mit Abdeckfolie oder Klebeband abzudecken.

    Am besten fängt man mit dem Streichen neben dem Fenster an, wo es mehr Licht gibt. Streichen muss man von oben nach unten raumumlaufend.

    Um ein einheitliches Ergebnis zu erzielen, ist es mehrere Anstrichen aufzutragen, ein Anstrich reicht in der Regel nicht aus. Achten Sie aber darauf, dass der Anstrich erst nach der Trocknung überstreichbar ist. Sogar schnelltrocknende Farbmittel brauchen dafür etwa 3 bis 6 Stunden Zeit. Die Farbe ist durch Streichen mit einem Pinsel mit dichten Borsten oder einer Rolle aufzutragen. Für große Flächen kann man eine pneumatische Farbspritzpistole benutzen. Dafür braucht man eine dünnere Lösung, die in mehreren dünnen Anstrichen aufzutragen ist. Bei solcher Arbeit sind keine professionelle Fähigkeiten erforderlich, man sollte nur Sicherheitshinweise beachten.

    Unsere Tipps für Streichen von Holzwänden und -decke sind also folgende:

    1. Bedenken Sie Holzart
    2. Finden Sie einen angesehenen Farbstoffhersteller
    3. Erkundigen Sie sich nach dem Inhalt der Farbe
    4. Sorgen Sie um Sicherheit
    5. Bereiten Sie den Grund vor
    6. Vergessen Sie Auftragstechnik nicht

    Inhalt spielt eine bedeutende Rolle beim Wählen der Farbe. Natürliche Bestandteile garantieren Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität der Farbe. «450 Wachslasur» von G-Nature enthält z.B. Wasser, Carnaubawachs (Wachs aus Blättern der afrikanischen Palme), Bienenwachs und Lezithin – Emulgator aus natürlichen Ölen.

    Farben von G-Nature helfen das Holz veredeln und schützen. Das ganze Sortiment unserer Farben für Innenbereich finden sie hier.

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